Great Barrier Reef ?

Kaum zu fassen aber wir haben schon die Hälfte unserer Australienreise hinter uns und sind jetzt bei unserem letzten Ziel an der Ostküste …

Von Townsville nach Cairns waren es muckelige 5 Stunden im Greyhoundbus welche jedoch relativ schnell vorbei gingen.

Direkt an unserem zweiten Tag ging es dann für uns zum Schnorcheln am Great Barrier Reef. Ja, DAS Great Barrier Reef.
Die aller erste Herausforderung war jedoch die Fahrt mit dem Boot bis zu unserem Schnorchelplatz.

Der Wellengang hat leider den ein oder anderen Passagier dazu bewegt,  sich eine kleine nette Tüte zu besorgen. Ich war aber natürlich vorbereitet und hatte schon von Anfang an eine Reisetablette intus. Dementsprechend saß ich also nur auf meinem Platz und konnte all die Leute beobachten die an mir vorbei gerannt sind um es schnell noch nach draußen zu schaffen. Das gab wohl einiges an neuem Fischfutter diesen Morgen.

Ich habe eigentlich ziemlich viel Respekt vor dem Meer und seinen Bewohnern, weshalb ich auch einbisschen Überwindung brauchte, mitten auf dem Meer ins Wasser zu springen (Dankeschön an Carina, die sich vor der Australienreise eine Dokumentation über die gefährlichsten Tiere Australiens angesehen hat und uns über alles aufgeklärt hat, das uns töten kann. Super hilfreich.)

Leider hat man sehen können wie alles langsam abstirbt und so bunt, wie viele es sich vorgestellt haben , ist das Ganze leider nicht mehr.

Ich habe allerdings eine Schildkröte gesehen und das war so ziemlich der Hauptgrund weshalb ich schnorcheln wollte (Wir erinnern uns an meine Kuscheltiere). Klugerweise nahmen wir aber genau zu dem Zeitpunkt nicht unsere Unterwasserkamera mit.
Trotzdem muss ich sagen, dass das Great Barrier Reef wirklich schön ist. All die Fische und auch die Korallen erinnern einen daran , wie viel Leben im Meer ist und wie wenig wir davon eigentlich mitbekommen.

Lustigerweise waren Paula und Vivi auch auf derselben Tour (man wird sich nicht mehr los) und so haben wir alle zusammen einen ziemlich lustigen Tag verbracht.

Zudem gab es auch extrem gutes Essen (Hähnchenschenkel ,Salat und Brot) was ein jenes kleines Backpackerherz steht’s erwärmt. Auch wenn ich leider keinen Hai gesehen habe wie z.b Vivi ,  fand ich es wirklich faszinierend zu schnorcheln (Auf die ein oder andere Qualle hätte ich sogar verzichten können).
Obwohl es manchmal schwer ist, zu kontrollieren wie kein Wasser oben in den Schnorchel kommt oder deine Brille beschlägt ,würde ich das Ganze gerne nochmal machen. Am besten natürlich umsonst.

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